Arbeitsspeicher ist z.Z. recht günstig, man kann aufrüsten, es tut nicht weh, doch, was hat man davon?
Unter Win XP/Vista 32 Bit-Systemen wird für ein Programm max. 2 GB als Prozess freigegeben, das OS kann max. 4 GB verdauen, wovon aber wirklich nur max. 3,5 GB genutzt werden können. So das Mainboard es zulässt, kann man 4 x 1GB RAM reinpacken, richtig konfiguriert und im Dualchannelbetrieb betrieben, ist der Rechner dann schon gut ausgestattet. Nur, wer braucht sowas? Bei Bild- und Videobearbeitung machts Sinn, sonst wüßte ich nichts, da reichen auch 2 GB RAM gut aus. Selbst Photoshop kann zwar 3 GB RAM verwalten, bekommt aber unter 32 Bit-Systemen max. 2 GB zugewiesen, wovon das Programm selbst auch noch etwas abbekommt und effektiv ca. 1,7 GB für die Bilders über bleibt. Anmerkung dazu, erst die CS4 ist 64 Bit-fähig, also haben wir alle noch Zeit!
Nun kann man noch Geld in niedrige Latenzzeiten und RAM mit hohem Speicherdurchsatz investieren.
Dazu habe ich einen sehr interessanten Artikel auf 3dcenter.org gelesen, welcher belegt, selbst bei aktuellen Intel-CPUs mit FSB 1333 MHz reicht eigentlich ein preiswerter 667 MHz RAM, weil der FSB in der CPU max. 10 GB/sec an Daten empfangen kann.
Wen das Thema weiter interessiert, der kann ja dort mal weiter lesen, ist wirklich sehr interessant!
Bei AMD siehts noch ärmlicher aus....
Lieben Gruß
Rudi Carrera